Pinke Panke – und kein Ende!

Geld kann ein Segen sein, oder ein Fluch. Manchmal ist es beides.

Beim Besuch des Kinderbauernhof Pinke-Panke e.V. am 22. Januar 2016 freue ich mich mit Annett Rose über die Aussicht, durch Landesgelder die Anlage sanieren, ausbauen und fit halten zu können. Es ist ein grandioser Ort! Ein hutzeliges Häuschen, das da unerwartet am Mauerweg unweit des S-Bahnhofs Wollanstrasse steht.

Ein Ort, wie geschaffen für seinen Zweck, jungen Menschen zu unterstützen, die sonst durch den Rost fallen könnten. Das gemeinsame Werkeln und die Tiere haben schon manchem Kind Stabilität gegeben. Viele davon kommen nun als Ehrenamtler mit ihren Kindern, um etwas zurückzugeben. Weil sie dankbar sind.

Familien finden zueinander, weil Eltern und Kinder sonst oft nicht wissen, wie sie ohne den Fernseher auskommen. Soziales Miteinander praktisch möglich machen.

Da ist es schon verwunderlich, dass gerade ein solcher Ort, in freier Trägerschaft geschaffen und unterhalten, Jahr um Jahr um seine Finanzierung kämpfen muss. Nun geht es darum, dass er nicht zerrieben wird zwischen Land und Bezirk, weil es durch (zusätzliche ?!) Landesmittel gerade mal wieder nur um’s Geld geht und um die Frage, wer zahlen muss und wer profitiert.

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